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SUMMARY:Enoch Arden
LOCATION:Francisco Carolinum\, Festsaal
DESCRIPTION:Melodramen von Schubert, Schumann, Nietzsche, Liszt und Strauss\n14 Jahre v
 or Schönbergs Pierrot lunaire komponiert der große Tondichter Richard Strau
 ss das Melodram Enoch Arden (1898/99) als moderne Odyssee und als un-sangli
 chen Abgesang auf das "romantische Jahrhundert" – die gesprochene Mono-Oper
  an der Wende zur Moderne und zum Zeitalter der Weltkriege nach dem gleichn
 amigen Versepos des englischen Romantikers Alfred Lord Tennyson steht in ei
 ner Gattungstradition, zu der Komponisten wie Schubert, Schumann, Liszt, Ni
 etzsche, Schönberg und Strawinsky bedeutende Beiträge geschrieben haben.\nA
 ndreas Lebeda / Stimme\nAlexander Paley /Klavier\nProgramm (images/programm
 /Abendprogramme/PF_vokal.isen_21_05_26_web.pdf) (270,25 kB)\nProgramm\nFran
 z Schubert\n1797-1828\nAbschied von der Erde (D 829 / 1826)\nFragment aus d
 em Gedichte „Der Falke“ (…) für Declamation mit Begleitung des Pianoforte\n
 Text: Adolf von Pratobevera von Wiesborn (1806-1875)\nRobert Schumann\n1810
 -1856 \nDie Flüchtlinge (op.122/2 / 1852)\nBallade von Shelley für Declamat
 ion mit Begleitung des Pianoforte\nText: Percy Shelley (1792-1822, dt. von 
 Julius Seybt)\nFriedrich Nietzsche\n1844-1900\nDas zerbrochene Ringlein (18
 63)\n(Melodrama)\nText: Joseph von Eichendorff (1788-1857)\nFranz Liszt\n18
 11-1886\nDer traurige Mönch (S.348 / 1860)\nBallade von Nicolaus Lenau mit 
 melodramatischer Pianoforte-Begleitung zur Deklamation\nText: Nikolaus Lena
 u (1802-1850)\n*\nRichard Strauss\n1864-1949\nEnoch Arden (op.38 / 1898/99)
 \nEin Melodrama für Pianoforte zweihändig\nText: Alfred Lord Tennyson (1809
 -1892, dt. von Adolf Strodtmann)\n\n \n\nFoto: Andreas Lebeda © Josef Madlm
 ayr\nAndreas Lebeda wurde in Gmunden geboren und erhielt seine erste musika
 lische Ausbildung in Steyr; er studierte an der Universität Salzburg German
 istik und am Mozarteum Klavier, Klavierkammermusik und Liedbegleitung sowie
  Musikpädagogik, Dirigieren und Gesang. Entscheidende Anregungen erhielt er
  in Nikolaus Harnoncourts legendärer Klasse für Aufführungspraxis am Mozart
 eum und als Schüler von Kurt Widmer an der Schola Cantorum Basiliensis.\n19
 90 erfolgte sein Operndebüt unter René Jacobs in Montpellier und bei den Fe
 stwochen der Alten Musik Innsbruck; seither führten ihn Konzerte, Liederabe
 nde und Opernproduktionen in bedeutende Musikzentren Europas (Paris, Rom, B
 arcelona, München, Berlin, Zürich, Basel, Wien, Prag, Zagreb, Sofia, Götebo
 rg, Oslo, Brüssel, Nantes u. v. a.) sowie nach Japan, Südafrika und in die 
 USA (2001 New York-Debüt in der Weill-Hall/Carnegie). Zu seinen wichtigsten
  CD-Aufnahmen zählen Schuberts Winterreise (mit Hammerflügel), Mozarts Grab
 musik sowie Monteverdis L’incoronazione di Poppea unter René Jacobs bei har
 monia mundi France.\nAndreas Lebeda lehrte am Mozarteum Salzburg und leitet
 e dreißig Jahre lang eine Klasse für Gesang und Vokalensemble an der Anton 
 Bruckner Privatuniversität Linz; er ist Initiator der vokalen Kammermusikre
 ihe vokal.isen.\nMit dem russisch-amerikanischen Ausnahmepianisten Alexande
 r Paley verbindet ihn eine über 30-jährige musikalische Freundschaft – seit
  1996 ist er regelmäßiger Gast bei Alexander Paleys Festival in Moulin d’An
 dé in der Normandie.\n \n\nFoto: Alexander Paley © Alexander Paley\nAlexand
 er Paley wurde in der moldawischen Hauptstadt Kishinjew geboren. Er studier
 te am Moskauer Konservatorium bei Bella Davidovich und Vera Gornostajewa un
 d gewann u. a. erste Preise beim Bach-Wettbewerb Leipzig 1984 sowie beim Vl
 adigerov-Wettbewerb Sofia 1986; nach seiner Emigration in die USA spielte e
 r als Solist mit namhaften amerikanischen Orchestern und mit so bedeutenden
  Kammermusikpartnern wie Mstislav Rostropovich und Vladimir Spivakov. Auf s
 einen zahlreichen Tourneen durch Europa und China trat er u. a. im Leipzige
 r Gewandhaus, im Concertgebouw Amsterdam, in Paris (Salle Pleyel, Salle Gav
 eau, Théâtre des Champs-Élysées) sowie in Peking auf (The Forbidden City Co
 ncert Hall) und arbeitete mit führenden europäischen Orchestern zusammen. D
 as Repertoire seiner Recitals reicht von Bachs Goldberg-Variationen über da
 s komplette klassisch-romantische Klavierrepertoire bis hin zu zahlreichen 
 Uraufführungen.\nUnter seinen CD-Aufnahmen sind die Gesamtaufnahmen sämtlic
 her Klavierwerke von Balakirev, Skrijabin, Rameau und Weber hervorzuheben, 
 Klavierkonzerte von Rubinstein, Sgambati (UA) und Silver (UA), Kammermusik 
 von Chopin, Rachmaninoff (mit Alexander Dmitriev) und Enescu (mit Amiram Ga
 nz) sowie die Liszt-Transkriptionen von Schubert-Liedern. Neben Werken von 
 Mozart, Beethoven, Brahms und Chopin spielte Alexander Paley die Suiten aus
  Romeo und Julia und Cinderella von Prokofiev sowie Bachs Goldberg-Variatio
 nen und das Wohltemperierte Klavier ein.\nAlexander Paley ist Professor für
  Klavier an der Musikakademie in Vilnius (seit 2021) und Gründer des Ensemb
 les Paleasis. Seit den ersten Anfängen ist Alexander Paley regelmäßiger Gas
 t bei den vokal.isen.\nhttp://alexanderpaley.net/site/\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Melodramen von Schubert, Schumann, Nietzsche, Liszt und Strauss<
 /strong></p><p>14 Jahre vor Schönbergs Pierrot lunaire komponiert der große
  Tondichter Richard Strauss das Melodram Enoch Arden (1898/99) als moderne 
 Odyssee und als <span class="text-nowrap">un-sanglichen</span> Abgesang auf
  das "romantische <span class="text-nowrap">Jahrhundert"&nbsp;–</span> die 
 gesprochene Mono-Oper an der Wende zur Moderne und zum Zeitalter der Weltkr
 iege nach dem gleichnamigen Versepos des englischen Romantikers Alfred Lord
  Tennyson steht in einer Gattungstradition, zu der Komponisten wie Schubert
 , Schumann, Liszt, Nietzsche, Schönberg und Strawinsky bedeutende Beiträge 
 geschrieben haben.</p><p><span lang="DE"><strong>Andreas Lebeda </strong>/&
 nbsp;</span><span lang="DE">Stimme<br /></span><strong style="letter-spacin
 g: 0em; caret-color: auto;"><span lang="DE">Alexander Paley </span></strong
 ><span lang="DE">/</span><strong style="letter-spacing: 0em; caret-color: a
 uto;"><span lang="DE"></span></strong><span lang="DE" style="letter-spacing
 : 0em; caret-color: auto;">Klavier</span></p><p><a href="https://www.landes
 konzerte.at/images/programm/Abendprogramme/PF_vokal.isen_21_05_26_web.pdf" 
 target="_blank">Programm</a>&nbsp;(270,25 kB)</p><p><strong>Programm</stron
 g></p><p><strong>Franz Schubert</strong><br />1797-1828</p><p><strong>Absch
 ied von der Erde</strong> (D 829 / 1826)<br />Fragment aus dem Gedichte „De
 r Falke“ (…) für Declamation mit Begleitung des Pianoforte<br />Text: Adolf
  von Pratobevera von Wiesborn (1806-1875)</p><p><strong>Robert Schumann</st
 rong><br />1810-1856&nbsp;</p><p><strong>Die Flüchtlinge&nbsp;</strong>(op.
 122/2 / 1852)<br />Ballade von Shelley für Declamation mit Begleitung des P
 ianoforte<br />Text: Percy Shelley (1792-1822, dt. von Julius Seybt)</p><p>
 Friedrich Nietzsche<br />1844-1900</p><p><strong>Das zerbrochene Ringlein</
 strong> (1863)<br />(Melodrama)<br />Text: Joseph von Eichendorff (1788-185
 7)</p><p><strong>Franz Liszt</strong><br />1811-1886</p><p><strong>Der trau
 rige Mönch</strong> (S.348 / 1860)<br />Ballade von Nicolaus Lenau mit melo
 dramatischer Pianoforte-Begleitung zur Deklamation<br />Text: Nikolaus Lena
 u (1802-1850)</p><p>*</p><p><strong>Richard Strauss</strong><br />1864-1949
 </p><p><strong>Enoch Arden</strong> (op.38 / 1898/99)<br />Ein Melodrama fü
 r Pianoforte zweihändig<br />Text: Alfred Lord Tennyson (1809-1892,&nbsp;dt
 . von Adolf Strodtmann)<br /><span lang="DE" style="letter-spacing: 0em; ca
 ret-color: auto;"><br /></span>&nbsp;</p><p><img src="https://www.landeskon
 zerte.at/images/programm/Fotos/landeskonzerte_2025_26/Andreas_Lebeda.013__J
 osef_Madlmayr_3_4_Custom.JPG" alt="Andreas Lebeda copyright Josef Madlmayr"
  width="300" height="400" /></p><p>Foto:&nbsp;Andreas Lebeda © Josef Madlma
 yr</p><p><strong>Andreas Lebeda</strong> wurde in Gmunden geboren und erhie
 lt seine erste musikalische Ausbildung in Steyr; er studierte an der Univer
 sität Salzburg Germanistik und am Mozarteum Klavier, Klavierkammermusik und
  Liedbegleitung sowie Musikpädagogik, Dirigieren und Gesang. Entscheidende 
 Anregungen erhielt er in Nikolaus Harnoncourts legendärer Klasse für Auffüh
 rungspraxis am Mozarteum und als Schüler von Kurt Widmer an der Schola Cant
 orum Basiliensis.<br />1990 erfolgte sein Operndebüt unter René Jacobs in M
 ontpellier und bei den Festwochen der Alten Musik Innsbruck; seither führte
 n ihn Konzerte, Liederabende und Opernproduktionen in bedeutende Musikzentr
 en Europas (Paris, Rom, Barcelona, München, Berlin, Zürich, Basel, Wien, Pr
 ag, Zagreb, Sofia, Göteborg, Oslo, Brüssel, Nantes <span class="text-nowrap
 ">u.&nbsp;v.&nbsp;a.)</span> sowie nach Japan, Südafrika und in die USA (20
 01 New York-Debüt in der Weill-Hall/Carnegie). Zu seinen wichtigsten <span 
 class="text-nowrap">CD-Aufnahmen</span> zählen Schuberts Winterreise (mit H
 ammerflügel), Mozarts Grabmusik sowie Monteverdis L’incoronazione&nbsp;di&n
 bsp;Poppea unter René Jacobs bei harmonia mundi France.<br />Andreas Lebeda
  lehrte am Mozarteum Salzburg und leitete dreißig Jahre lang eine Klasse fü
 r Gesang und Vokalensemble an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz; er
  ist Initiator der vokalen Kammermusikreihe vokal.isen.<br />Mit dem russis
 ch-amerikanischen Ausnahmepianisten Alexander Paley verbindet ihn eine über
  30-jährige musikalische <span class="text-nowrap">Freundschaft&nbsp;–</spa
 n> seit 1996 ist er regelmäßiger Gast&nbsp;bei Alexander Paleys Festival in
  <span class="text-nowrap">Moulin d’Andé</span> in der Normandie.</p><p>&nb
 sp;</p><p><img src="https://www.landeskonzerte.at/images/programm/Fotos/lan
 deskonzerte_2025_26/Alexander_Paley_5__Alexander_Paley_3_4_Custom.jpg" alt=
 "Alexander Paley copyright Alexander Paley" width="300" height="400" style=
 "outline: #1e88e5 solid 3px;" /></p><p>Foto:&nbsp;Alexander Paley © Alexand
 er Paley</p><p><strong>Alexander Paley</strong> wurde in der moldawischen H
 auptstadt Kishinjew geboren. Er studierte am Moskauer Konservatorium bei Be
 lla Davidovich und Vera Gornostajewa und gewann <span class="text-nowrap">u
 .&nbsp;a.</span> erste Preise beim Bach-Wettbewerb Leipzig 1984 sowie beim 
 Vladigerov-Wettbewerb Sofia 1986; nach seiner Emigration in die USA spielte
  er als Solist mit namhaften amerikanischen Orchestern und mit so bedeutend
 en Kammermusikpartnern wie Mstislav Rostropovich und Vladimir Spivakov. Auf
  seinen zahlreichen Tourneen durch Europa und China trat er <span class="te
 xt-nowrap">u.&nbsp;a.</span> im Leipziger Gewandhaus, im Concertgebouw Amst
 erdam, in Paris (Salle Pleyel, Salle Gaveau, Théâtre des Champs-Élysées) so
 wie in Peking auf (The Forbidden City Concert Hall) und arbeitete mit führe
 nden europäischen Orchestern zusammen. Das Repertoire seiner Recitals reich
 t von Bachs Goldberg-Variationen über das komplette klassisch-romantische K
 lavierrepertoire bis hin zu zahlreichen Uraufführungen.<br />Unter seinen C
 D-Aufnahmen sind die Gesamtaufnahmen sämtlicher Klavierwerke von Balakirev,
  Skrijabin, Rameau und Weber hervorzuheben, Klavierkonzerte von Rubinstein,
  <span class="text-nowrap">Sgambati&nbsp;(UA)</span> und <span class="text-
 nowrap">Silver&nbsp;(UA)</span>, Kammermusik von Chopin, Rachmaninoff (mit 
 Alexander Dmitriev) und Enescu (mit Amiram Ganz) sowie die Liszt-Transkript
 ionen von Schubert-Liedern. Neben Werken von Mozart, Beethoven, Brahms und 
 Chopin spielte Alexander Paley die Suiten aus Romeo und Julia und Cinderell
 a von Prokofiev sowie Bachs Goldberg-Variationen und das Wohltemperierte Kl
 avier ein.<br />Alexander Paley ist Professor für Klavier an der Musikakade
 mie in Vilnius (seit 2021) und Gründer des Ensembles Paleasis. Seit den ers
 ten Anfängen ist Alexander Paley regelmäßiger Gast bei den vokal.isen.<br /
 >http://alexanderpaley.net/site/</p>
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