Aktuelle Termine
Auch ich in Arkadien!
vokal.isen
Francisco Carolinum, Festsaal
Eine italienische Reise
Martha Matscheko / Sopran
Johanna Zachhuber / Mezzosopran
Jan Petryka / Tenor
Andreas Lebeda / Bariton
Claus-Christian Schuster / Klavier
Programm
Gustav Jenner
1865 – 1920
Zwölf Quartette aus dem Toskanischen für vier Singstimmen und Klavier
(Ferdinand Gregorovius) op.3a [1892/1900]
Ich schick dir die Vögel als Boten
Richten will ich Tisch und Gastmahl
Ist der Winter angekommen
Ich gehe des Nachts
Fensterlein, nachts bist du zu
Willst du tot sehn deine Sklaven
Will dich lehren was von Liebe
Junger Knabe, du gehest
Ich bin klein und hab‘ noch nicht zehn Jahre
Amor, Amor, lieber Seemann
Und ob du mich ließest so Nächte wie Tag
Wenn’s die Bäume könnten klagen
Ignaz Brüll
1846 – 1907
aus Cyclus toscanischer Lieder op.22 [1876]
(Ferdinand Gregorovius)
Liebe Rose, Blume der Rose
Sprich, o Mädchen
Seh ich die Straße dich kommen
Heinrich von Herzogenberg
1843 – 1900
Blaues Sternlein! op.74/3 [1894]
(Ferdinand Gregorovius)
***
Julius Röntgen
1855 – 1932
Toskanische Rispetti für Solostimmen und Pianoforte op.9 [1876]
(Franz von Gaudy)
Erster Teil
Einleitung
Duett. Es war im wonn’gen Mai
Quartett. Ja, die kleinen sind die schönsten Dinge
Duett. Viel Grüße hab‘ ich
Duett. Ach dürft‘ ich doch mit dir
Tenorsolo. Geh‘ schlafen, Liebchen
Quartett. Ach, du feines, schmuckes, allerliebstes Kindchen
Zweiter Teil
Einleitung
Sopransolo. Ich kann nicht singen
Duett. O besser wär’s
Altsolo. Soll ich dich lieben, sprich
Quartett. Ersprießlicher wär’s, zu trocknen das Meer
Basssolo. Mit mir grollt jetzt das Meer
Schlussquartett. So leicht wird, Liebster
Seit mehr als zweihundert Jahren ist Goethes Italienische Reise ein Weg-weiser für alle, die sich auf der Suche nach der Leichtigkeit des Seins auf den Weg in den Süden gemacht haben – sein Aufbruch in das „Land, wo die Zitronen blühn“ ist nicht der erste und schon gar nicht der letzte Versuch der Welt – und Selbstentdeckung, der über die Alpen führt; der Zauber poetischer und musikalischer ‚Italianità‘ entführt uns an diesem (viel)stimmigen Abend in das Arkadien mediterraner (Lebens-)Kunst.

Foto: Martha Matscheko © Reinhard Winkler
Die oberösterreichische Sopranistin Martha Matscheko studierte bei Birgit Heindler, an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Katerina Beranova sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Edith Lienbacher und Angelika Kirchschlager. 2019 debütierte sie als Ida in der Fledermaus im Brucknerhaus Linz sowie als Anne Frank in Das Tagebuch der Anne Frank von Grigori Frid am Stadttheater Gießen. Es folgten die Zelide in Wenn ich König wär‘ von Adolphe Adam, die Comtesse Stasi in der Csárdásfürstin, die Gianetta in L’elisir d’amore bei der Oper Burg Gars und die Zerlina in Mozarts Don Giovanni am Vorarlberger Landestheater. Konzerte führten sie in die Hamburger Elbphilharmonie, ins Wiener Konzerthaus, in den Wiener Musikverein und zum Internationalen Brucknerfest Linz 2024. Sie ist Finalistin des Gesangswettbewerbs „Johann Strauss“ und des Internationalen Helmut-Deutsch-Liedwettbewerbs sowie Preisträgerin des Musica Juventutis Förderpreises und „Featured Artist“ der Jeunesse in der Saison 2025/26.
https://www.marthamatscheko.com/

Foto: Johanna Zachhuber © Marco Sommer
Johanna Zachhuber zeichnet ihre Begeisterung für Vielfalt aus - so debütierte sie im Herbst 2022 in dem preisgekrönten Stück Humanistää! im Wiener Volkstheater, gab im Jahr darauf ihr Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit Werken von Mozart und Pergolesi und war im Großen Saal des Wiener Konzerthauses in Leonard Bernsteins Mass zu hören. Sie sang u. a. bei Festivals wie Musica Angelica Los Angeles, Pontificio Musica Sacra Rom, MusikMeran, Freystätter Musiktage Nürnberg, Dvořákova Olomouc sowie beim Brucknerfest Linz. Die oberösterreichische Mezzosopranistin war außerdem in Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe, in Leonard Bernsteins Oper A quiet place, in den zeitgenössischen Opern Der verschwundene Hochzeiter von Klaus Lang und in Angels in America von Peter Eötvös zu hören; dabei arbeitete sie u. a. mit Dirigent:innen wie Dennis Russell Davies, Martin Haselböck, Erwin Ortner und Johanna Soller sowie mit Regisseur:innen wie Claudia Bauer, Dominique Mentha und Susanne Lietzow zusammen. Johanna Zachhuber absolvierte ihre Gesangsstudien bei Uta Schwabe und Roberta Invernizzi am Konservatorium Wien; musikalische Impulse erhielt sie u. a. von Michael Nowak, außerdem von Claudia Visca, Angelika Kirchschlager, Klesie Kelly-Moog und Kai Wessel.
https://johannazachhuber.at/

Foto: Jan Petryka © Theresa Pewal
In Warschau als Sohn einer Musikerfamilie geboren, hat Jan Petryka in Wien und Graz Violoncello und Gesang studiert. Als Tamino (Zauberflöte) und Novice (Billy Budd) feierte er Erfolge an internationalen Opernhäusern (Wien, Lyon, Bregenz, Prag). Über die Zusammenarbeit mit Robert Holl etablierte sich Jan Petryka als Lied- und Oratoriensänger; mit namhaften Klavierpartnern wie Helmut Deutsch, Pierre Laurent Aimard, Sir András Schiff, Roger Vignoles und Julius Drake trat er bei wichtigen Festivals wie etwa der Schubertiade Schwarzenberg, dem Oxford Lieder Festival und dem Lied Festival Zeist auf. 2021 feierte er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als einziger Darsteller in der Oper GOLD!; im vergangenen Jahr führten ihn Konzerttourneen mit Bachs h-moll Messe und Haydns Schöpfung nach Barcelona, Wien und Stuttgart. Seit 2021 unterrichtet Jan Petryka am Konservatorium für Kirchenmusik in Sankt Pölten.
https://janpetryka.com/

Foto: Andreas Lebeda © Josef Madlmayr
Andreas Lebeda studierte an der Universität Salzburg (Germanistik) und am Mozarteum; entscheidende Anregungen erhielt er in der legendären Klasse von Nikolaus Harnoncourt am Mozarteum und als Schüler von Kurt Widmer an der Musikakademie Basel. 1990 erfolgte sein Operndebüt unter René Jacobs an der Opéra Comédie Montpellier; seither führten ihn Konzerte, Liederabende und Opernproduktionen in bedeutende Musikzentren in Europa, Südafrika, Japan und den USA sowie zu zahlreichen internationalen Festivals (2001 New York-Debüt in der Weill Hall/Carnegie mit Claus-Christian Schuster). Zu seinen wichtigsten CD-Aufnahmen zählen Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Mozarts Grabmusik sowie Franz Schuberts Winterreise. Andreas Lebeda unterrichtete am Mozarteum Salzburg und leitete 30 Jahre lang eine Gesangsklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz; er ist Gründer und künstlerischer Leiter der vokal.isen.

Foto: Claus-Christian Schuster © Claus-Christian Schuster
Der Pianist Claus-Christian Schuster wurde 1952 in Wien geboren. Nach anfänglichem Unterricht bei seinem Vater studierte er bei Wilhelm Hübner-Langenbruck, an der Wiener Musikhochschule und der Indiana University in Bloomington bei Hans Graf, dann bei Dieter Weber in Wien und zuletzt am Moskauer Čajkovskij-Konservatorium bei Vera Gornostaeva. Von prägender Bedeutung war für ihn die Begegnung mit Wilhelm Kempff in Positano. Er ist Preisträger etlicher internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe und gründete 1984 das Wiener Schubert Trio, dem 1994 – zusammen mit Amiram Ganz und Martin Hornstein – das Altenberg Trio Wien nachfolgte. Mit diesen Ensembles wurde er regelmäßiger Gast in vielen Musikzentren und bei Kammermusikfestivals und gestaltete von 1988 bis zu seinem Rückzug ins Privatleben 2012 einen eigenen Zyklus im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Claus-Christian Schuster unterrichtete an der Wiener Musikhochschule und leitete neben seiner Konzerttätigkeit zusammen mit seinen Trio-Kollegen den Seminarlehrgang für Klavierkammermusik an der Konservatorium Wien Privatuniversität sowie Meisterkurse für Kammermusik in Europa und den USA. 15 Jahre lang war Claus-Christian Schuster künstlerischer Leiter des Internationalen Brahmsfests Mürzzuschlag; aus seiner prägenden Haltung kammermusikalischen Musizierens und seiner umfassenden Repertoirekenntnis ist dieses Programm hervorgegangen.
https://www.ccschuster.at/
Trio Incendio
Sonntagsmusik im Salon
Francisco Carolinum, Festsaal
Werke von Franz Schubert und Antonín Dvořák
Programm
Franz Schubert
1797–1828
Klaviertrio Es-Dur op. 100, D 929
1. Allegro
2. Andante con moto
3. Scherzando. Allegro moderato – Trio
4. Allegro moderato
Pause
Antonín Dvořák
1841–1904
Dumky op. 90
1. Lento maestoso – Allegro quasi doppio movimento (attaca)
2. Poco Adagio – Vivace non troppo (attaca)
3. Andante – Vivace non troppo
4. Andante moderato – Allegretto scherzando – Meno mosso
5. Allegro
6. Lento maestoso – Vivace
Das Trio Incendio ist gleichermaßen bekannt für seine empfindsame Stilsicherheit bei Werken der Klassik wie für seine feurige Leidenschaft bei der Interpretation von Werken der Romantik und Gegenwart (ital. incendio = Feuer). Christine Grubauer schrieb nach dem Konzert des Trios 2023 von „stupendem Musizierstil” und von „Jubel im Saal”.
Karolína Františová / Klavier
Filip Zaykov / Violine
Vilém Petras / Violoncello

Foto: Trio Incendio © Thomas Raggam_The Schubidu Quartet
Das 2016 gegründete Trio Incendio hat sich schnell als eines der herausragendsten jungen europäischen Ensembles etabliert, das bereits in einigen der renommiertesten europäischen Konzertsälen wie der Wigmore Hall, der Philharmonie Berlin oder dem Rudolfinum in Prag aufgetreten ist.
Das Trio Incendio wird geschätzt für seine Stilsicherheit in Werken der Klassik, für die Wärme seines Klangs in der Interpretation romantischer Kompositionen sowie seine fesselnde Herangehensweise an zeitgenössische Musik. Davon konnten sich die Besucher:innen der Sonntagsmusik in der Saison 2023/24 mit Werken von Franz Liszt und Bohuslav Martinů sowie dem 1. Klaviertrio B-Dur von Franz Schubert D 898 überzeugen. Christine Grubauer schrieb damals von „stupende[m] Musizierstil“ und „Jubel im Saal“.
Zahlreich sind die Preise, mit denen das Ensemble seit der Gründung ausgezeichnet wurde: Joseph Haydn Wettbewerb (Wien), Joseph Joachim Wettbewerb (Weimar), Gianni Bergamo Klassik-Wettbewerb (Lugano), Coop Music Award (Cremona), Concorso Musicale „Marcello Pontillo“ (Florenz), Kiejstut Bacewicz Competition (Lodz), Concorso „Massimiliano Antonelli“ (Latina), Bohuslav Martinů Competition (Prag). Kürzlich wurde das Trio Incendio nach einer Vorausscheidung ausgewählt, an den Endrunden des 12. Internationalen Kammermusik-Wettbewerbs im Mai 2026 teilzunehmen.
An der Spitze der zahlreichen Weltstars, mit denen das Ensemble arbeitete, steht Alfred Brendel bei einer Meisterklasse mit Werken von Franz Schubert im Prager Rudolfinum, die zum Teil als DVD bei Supraphon erschien.
https://www.trioincendio.com/bio
Verità Baroque
Alte Musik - neu gelesen
Die Frau im Schatten
Seit Jahrhunderten lebten Musikerinnen am Rand der offiziellen Geschichtsschreibung – zurückgedrängt in private Aufführungen oder verborgen hinter Gittern, wie die jungen Musikerinnen in Vivaldis Pietà. Und doch: Stellen wir uns für einen Moment eine alternative Welt vor – eine, in der diese Musikerinnen frei und ohne Einschränkungen öffentlich hätten auftreten dürfen. In diesem Programm entdecken wir die Musik von Friederike Sophie Wilhelmine von Preußen neu – einer Prinzessin und Komponistin – und stellen ihr zeitgenössische Werke gegenüber, die die weibliche Stimme feiern.

Foto: Ensemble Verità Baroque © Sophia Hegewald
https://veritaensemble.com/
Zusammenspiel von Musik und Literatur
An den Konzertabenden bietet die Oö. Landesbibliothek an einem eigenen Büchertisch Lesestoff passend zum jeweiligen Konzertprogramm an. Beim Flanieren durch das Haus können sich Besucherinnen und Besucher ein Bild vom großen Angebot der wissenschaftlichen Universalbibliothek machen.
https://www.landesbibliothek.at/
Das Köhlerweib ist trunk ...
vokal.isen
Francisco Carolinum, Festsaal
Hugo Wolf zum 165. Geburtstag
“Ich lese jetzt nichts wie Keller und immer wieder nur Keller“, schreibt Hugo Wolf an seine Freundin und Mäzenin Melanie Köchert - Gottfried Kellers Roman Der grüne Heinrich gehörte zu den erklärten Lieblingsbüchern dieses wort- und sprachbesessenen Komponisten. 1889 vertont Wolf sechs Gedichte aus dem Gedichtzyklus Alte Weisen in Unterach am Attersee; im Anschluss an das Spanische und Italienische Liederbuch und die großen Liedsammlungen nach Goethe, Eichendorff und Mörike bei den vokal.isen präsentiert das neue Programm nun poetische und musikalische Kostbarkeiten aus den Liedern nach verschiedenen Dichtern.
Martina Fender / Sopran
Andreas Lebeda / Bariton
Clemens Zeilinger / Klavier

Foto: Martina Fender © Julia Wesely
https://www.martinafender.com/

Foto: Andreas Lebeda © Josef Madlmayr

Foto: Clemens Zeilinger © Reinhard Winkler
https://clemenszeilinger.com/hallo-welt/
Konzertgenuss mal vier
Klassische Musik abseits des Mainstreams an Orten, die üblicherweise nicht für Konzerte zur Verfügung stehen. Die vier Konzertreihen des Landes Oberösterreich – Alte Musik - neu gelesen, vokal.isen, Sonntagsmusik im Salon und die Orgelkonzerte – bieten Musik für Genießerinnen und Genießer.
Die Frage ist berechtigt: soll das Kulturland Oberösterreich selbst als Veranstalter von Konzerten auftreten?
Die Antwort ist klar und eindeutig: Ja. Es macht durchaus Sinn, Konzerte zu veranstalten, und zwar genau dann, wenn es um Bereiche abseits des Mainstreams geht. Nicht die Blockbuster der klassischen Musik also, die ihr Publikum ohnehin finden, sondern Aufmerksamkeit schaffen für die Vielfalt des musikalischen Geschehens, das sich in den Nischen der Musikgeschichte aufspüren lässt.
Ein Angebot also für musikalische Feinspitze. Das Kulturland Oberösterreich versteht sich hier eindeutig als Impulsgeber, um mit besonderem künstlerischen Anspruch und im speziellen Ambiente von Kulturräumen, die üblicherweise nicht als Konzerträume dienen, Musikgenuss zu ermöglichen.
Foto: © Land OÖ
Oberösterreich ist ein Musikland. Die Landeskonzerte Oberösterreich sind ein gelungenes Beispiel dafür, dass dieser Grundsatz in unserem Bundesland mit Begeisterung gelebt wird. Sie sind somit ein wichtiger kultureller Impulsgeber unseres Landes, der weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinauswirkt, und sie sind längst eine Kulturmarke, die keinen Vergleich mit anderen heimischen Kulturveranstaltungen zu scheuen braucht.
Ob Alte Musik – neu gelesen, Sonntagsmusik im Salon, vokal.isen oder Orgelkonzerte – deren besondere Qualität garantiert wieder herausragendes Kunstvergnügen. Die Landeskonzerte sind Beweis, dass alle Musikrichtungen in ihrer Besonderheit, ihrem Selbstverständnis und ihrer Bedeutung gleichberechtigt ihren Platz einnehmen. Das Erfolgsgeheimnis – falls es überhaupt als ein Geheimnis bezeichnet werden kann – ist schnell gelüftet. Von Beginn an setzten die Verantwortlichen auf künstlerische Qualität und Unverwechselbarkeit.
Diesem Grundsatz sind sie natürlich in der Saison 2025/26 treu geblieben. Das Programm widmet sich Werken u. a. von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Wolfgang A. Mozart, Johannes Brahms, bis hin zu Maurice Ravel.
Ich bedanke mich bei allen, die durch ihren persönlichen Einsatz am Erfolg der Landeskonzerte wesentlichen Anteil haben und wünsche ihnen glanzvolle Höhepunkte.
Mein Dank gilt vor allem den künstlerischen Leitern Carin van Heerden, Andreas Lebeda und Gustav Auzinger sowie insbesondere Anton Voigt, der sich nach der Saison 2025/26 in dieser Funktion verabschiedet. Den Besucherinnen und Besuchern wünsche ich eindrucksvolle Konzerterlebnisse.
Mag. Thomas Stelzer
Landeshauptmann